Stand: Januar 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen der Firma ROGHOST, Ian Mätzold, Lunzenauer Straße 52, 09322 Penig (nachfolgend „Anbieter" oder „ROGHOST") mit ihren Kunden (nachfolgend „Kunde" oder „Auftraggeber") über die Erbringung von Hosting-, Server-, Domain- und sonstigen IT-Dienstleistungen.
Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Der Anbieter stellt dem Kunden je nach gewähltem Produkt folgende Leistungen zur Verfügung:
Die konkrete Leistungsbeschreibung ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung auf der Website sowie der Auftragsbestätigung.
Der Anbieter gewährleistet eine durchschnittliche Verfügbarkeit der Dienste von 99,9% im Jahresmittel. Nicht als Ausfallzeit gelten:
Die Darstellung der Produkte auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar. Durch Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.
Der Vertrag kommt zustande durch:
Für die Nutzung der Dienste ist die Einrichtung eines Kundenkontos erforderlich. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese aktuell zu halten. Die Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Der Abschluss von Verträgen ist nur volljährigen Personen (ab 18 Jahren) gestattet. Minderjährige benötigen die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters. Der Vertrag wird in diesem Fall mit dem gesetzlichen Vertreter geschlossen.
Sämtliche Leistungen des Anbieters werden ausschließlich auf Prepaid-Basis erbracht. Der Kunde lädt zunächst Guthaben auf sein Kundenkonto auf und kann dieses Guthaben dann für die Buchung und Verlängerung von Diensten verwenden.
Die Aufladung des Guthabens ist über folgende Zahlungsmethoden möglich:
Die Gutschrift erfolgt nach Zahlungseingang, bei elektronischen Zahlungsmitteln in der Regel sofort.
Aufgeladenes Guthaben wird grundsätzlich nicht erstattet. Mit der Aufladung von Guthaben erkennt der Kunde an, dass dieses ausschließlich zur Bezahlung von Leistungen des Anbieters verwendet werden kann und eine Auszahlung oder Rückbuchung soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen ist.
Dies gilt insbesondere auch für:
Ausnahme: Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bleibt hiervon unberührt. Bei wirksamem Widerruf wird das Guthaben erstattet, abzüglich bereits in Anspruch genommener Leistungen.
Aufgeladenes Guthaben ist grundsätzlich gültig, solange das Kundenkonto aktiv ist. Bei Kündigung des Kundenkontos oder bei längerer Inaktivität kann ein etwaiges Restguthaben nach vorheriger Ankündigung (mindestens 4 Wochen) und soweit gesetzlich zulässig ausgebucht werden.
Alle angegebenen Preise verstehen sich in Euro und inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer (derzeit 19%), sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Für Geschäftskunden aus dem EU-Ausland mit gültiger USt-IdNr. gilt das Reverse-Charge-Verfahren.
Dienste verlängern sich automatisch um den ursprünglichen Buchungszeitraum, sofern ausreichend Guthaben vorhanden ist und der Kunde nicht rechtzeitig vor Ablauf kündigt. Bei nicht ausreichendem Guthaben wird der Dienst zum Ablaufdatum eingestellt.
Als Reseller gilt, wer Dienstleistungen des Anbieters ganz oder teilweise an Dritte weiterverkauft oder im Rahmen eigener Angebote an Dritte vermittelt.
Für verifizierte Reseller mit entsprechender Bonität kann auf Antrag die Zahlung per SEPA-Lastschrift vereinbart werden. Voraussetzungen:
Bei Rückgabe einer Lastschrift (z.B. mangels Deckung, Widerspruch) werden dem Kunden die entstehenden Bankgebühren sowie eine Bearbeitungsgebühr von 15,00 € in Rechnung gestellt. Bei wiederholten Lastschriftrückgaben (mehr als zwei innerhalb von 12 Monaten) behält sich der Anbieter vor, die Lastschriftvereinbarung zu kündigen und auf Vorkasse umzustellen.
Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen ist der Anbieter berechtigt:
Der Reseller ist gegenüber dem Anbieter für alle Handlungen seiner Endkunden verantwortlich wie für eigene Handlungen. Der Reseller stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung durch seine Endkunden entstehen.
Der Kunde verpflichtet sich:
Der Kunde ist verpflichtet:
Bei Verstößen gegen diese Pflichten ist der Anbieter berechtigt:
Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Der Anbieter empfiehlt dringend die regelmäßige Erstellung von Backups auf externe Speichermedien. Der Anbieter übernimmt keine Garantie für die Integrität oder Wiederherstellbarkeit von Daten.
Soweit der Anbieter Backup-Services anbietet, stellen diese eine zusätzliche Dienstleistung dar und ersetzen nicht die eigenverantwortliche Datensicherung des Kunden.
Die Mindestvertragslaufzeit richtet sich nach dem gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich). Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um den gleichen Zeitraum, sofern ausreichend Guthaben vorhanden ist und nicht gekündigt wurde.
Der Vertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung muss in Textform (E-Mail ausreichend) oder über das Kundenpanel erfolgen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Nach Vertragsende werden Inhalte und Nutzungsdaten des Kunden nach einer Kulanzfrist von 7 Tagen gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungs- oder Nachweispflichten entgegenstehen. Vertrags-, Abrechnungs- und buchhalterische Daten (z.B. Rechnungen, Zahlungsbelege) werden im Rahmen gesetzlicher Aufbewahrungsfristen gespeichert. Der Kunde hat keinen Anspruch auf Auszahlung von Restguthaben (siehe §4.3). Domains können auf Antrag und gegen Gebühr transferiert werden.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht.
Die Haftung des Anbieters für Sachschäden und Vermögensschäden aus leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist begrenzt auf das 12-fache des monatlichen Entgelts des betroffenen Dienstes, maximal jedoch 10.000 €.
Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre. Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßig Datensicherungen durchzuführen.
Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung der Dienste durch den Kunden oder mit seiner Billigung entstehen oder die sich aus datenschutzrechtlichen, urheberrechtlichen oder sonstigen rechtlichen Streitigkeiten ergeben, die mit der Nutzung der Dienste zusammenhängen.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zur Vertragserfüllung und gemäß den Bestimmungen der DSGVO. Einzelheiten ergeben sich aus der separaten Datenschutzerklärung unter roghost.host/legal/datenschutz.php.
Soweit der Kunde im Rahmen der Nutzung der Dienste personenbezogene Daten Dritter verarbeitet, ist er selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Auf Wunsch kann ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen werden.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten und nur für vertragliche Zwecke zu verwenden. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt.
Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf diese Rechtsfolge hinweisen.
Der Anbieter ist berechtigt, die vertraglich geschuldeten Leistungen zu ändern, wenn:
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in der EU bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates unberührt.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters (Penig).
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
ROGHOST
Ian Mätzold
Lunzenauer Straße 52
09322 Penig
Deutschland
E-Mail: kontakt@roghost.host
Website: https://roghost.host